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Stoppt die Islamisierung
German News:
Integration is not happening, Germans getting fed up with Islamo-fascism
Islamkonferenz
Die Integrations-Euphorie ist verflogen
Vor dem zweiten Treffen der Islamkonferenz wächst die Kritik. Es gebe kaum Resultate, konservative Religionsvertreter würden eher gegen Integration arbeiten. CSU-Generalsekretär Markus Söder fordert ein “lückenloses Bekenntnis” zu deutschen Werten.
Die Erwartungen sind auf halbmast gesenkt. Wenn sich die Deutsche Islamkonferenz am Mittwoch in der Berlin-Brandenburgischen Akademie zum zweiten Mal trifft, wird ein wenig von der Euphorie verflogen sein, die den Auftakt im September letzten Jahres umflorte. “Ich bin nicht naiv, aber zuversichtlich”, sagte Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), der Gastgeber der Konferenz, WELT ONLINE. “Und welche Alternative hätten wir denn, als das Menschenmögliche dafür zu tun, dass die Muslime in der demokratischen Ordnung der Bundesrepublik heimisch werden und sie mittragen?”
Muslime kritisieren Innenminister
Die Euphorie bezog sich bei vielen auf die Tatsache, dass hier erstmals in der 40-jährigen Geschichte der muslimischen Zuwanderung nach Deutschland auf höchster Ebene nicht nur über, sondern mit den Einwanderern gesprochen wird. Neben vier offiziellen Verbänden saßen mit zehn weltlichen Einzelpersonen Stimmen am Tisch, die dafür sorgten, dass sich erstmals auch Muslime untereinander in Ruhe streiten konnten.
Nun fordern auch Unionskollegen Schäubles, die dem ganzen Unternehmen immer schon skeptisch gegenüberstanden, Resultate. CSU-Generalsekretär Markus Söder und andere erwarten von der Konferenz ein lückenloses Bekenntnis der Muslime zu einem ganzen Katalog von Werten: “Ich bin dagegen, dass wir einen falsch verstandenen Dialog in Deutschland führen. Wer auf Dauer hier leben will, der muss sich zu unseren Werten bekennen. Wer sich nicht dazu bekennt, der hat hier keine Zukunft”, sagte Söder. Die Grünen, die dem Minister zunächst gratuliert hatten, vermissen einen “Fahrplan zur Gleichstellung für den Islam”, wie der religionspolitische Sprecher Josef Winkler sagt. Eine Vertretung auch der weltlichen Muslime müsse gewährleistet sein.
Kritik am Koordinationsrat der Muslime
Die Gründung eines Koordinationsrats der Muslime kurz vor der zweiten Islamkonferenz schien auf den ersten Blick dem Wunsch der deutschen Behörden nach einem zentralen Verhandlungspartner entgegenzukommen. Die vier wichtigsten Verbände - Zentralrat der Muslime in Deutschland, der Moscheeverband VIKZ, der von Milli Görüs dominierte Islamrat und schließlich die vom türkischen Religionsamt geführte Ditib - hatten sich hier zusammengeschlossen. Mitglieder sind nur Verbände, keine Einzelpersonen. In der noch geheim gehaltenen Satzung, die der “Welt am Sonntag” vorliegt, heißt es, Absicht sei die “Schaffung einer einheitlichen Vertretungsstruktur der Muslime in Deutschland”.
Nach Einschätzung der Islamismusexpertin Claudia Dantschke zementiert dies die Dominanz konservativer, unterschwellig islamistischer Kräfte. “Die Ditib gibt sich als demokratisches Aushängeschild her.” Der Verdacht, die Verbände würden an der Konferenz nur teilnehmen, um den Status als Religionsgemeinschaft zu bekommen, der ihnen weitgehende Rechte einräumt, hätten aber mit den integrationspolitischen Zielen Schäubles wenig am Hut, erhärtete sich kurz nach der Gründung des Koordinationsrates. Sein Sprecher Ayyub Axel Köhler sagte der “Zeit”, der Rat sei für Kopftücher und werde Eltern unterstützen, die ihre Töchter vom Sportunterricht abmelden wollen.
Schlagworte
Islam Konferenz Wolfgang Schäuble Innenminister Muslime
Überhaupt scheint sich einmal mehr die Geschlechterfrage als schwierigstes Thema zu erweisen. Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu, der nach Angaben von Konferenzteilnehmern in den Arbeitsgruppen eher durch Abwesenheit glänzte, verlieh seiner Nicht-Teilnahme einen galanten Schwung: Er trete aus und mache Platz für eine “Neo-Muslima”, eine junge “Schamtuchträgerin”. “Man blendet sie aus, weil man sie nicht dabeihaben möchte”, so der Schriftsteller, der auch heftige Kritik an den “als Islamkritikerinnen gehypten Frauen” wie Seyran Ates äußerte. “Die orthodoxen Männer und die säkularisierten Frauen - das ergibt zusammen ein sehr primitives Bild des Islam.” Die Angesprochenen bedanken sich herzlich: “Ich verstehe, was er meint”, sagte die Kopftuchträgerin Betül Yilmaz. “Aber eine Frau, die man nur wegen ihres Kopftuchs einlädt, wird darauf reduziert.”
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Ralph Giordano
NICHT DIE MOSCHEE, DER ISLAM IST DAS PROBLEM!
Rede auf dem Roncalli-Platz am 11. September 2007
Mitkämpferinnen und Mitkämpfer – deutsche, muslimische und andere, welcher ethnischer Herkunft auch immer -.
Dies an den Anfang, in alle Ohren, die hören können, urbi et orbi – erstens: Falls sich Anhänger der Pro-Köln-Partei hierher verirrt haben sollten, können sie sich kategorisch aufgefordert fühlen, den Schauplatz auf das schnellste zu verlassen und sich dahin zu verfügen, wo Rassisten, Ausländerfeinde, Neo- und Altnazis gehören – auf den Kehrichthaufen der Geschichte! Ich komme auf diese parasitären „Bundesgenossen“ im Verlauf meiner Rede noch zurück – so leicht wollen wir diese falschen Fuffziger für ihre braunen Anschleimungsversuche nicht davonkommen lassen.
Zweitens: Hier ist kein Haufen von Türkenschrecks zusammengekommen, keine Horde von Anti-Muslim-Gurus, und zum Bürgerkrieg ist auch nicht aufgerufen worden. Wir sind hier angetreten, um auf ein schwerwiegendes Problem der deutschen Innen- und Außenpolitik hinzuweisen, das seit Jahrzehnten regierungsübergreifend von den Politikern unter der Decke gehalten, geleugnet, verdrängt oder geschönt worden ist: auf das instabile Verhältnis zwischen Mehrheitsgesellschaft und muslimischer Minderheit, vorwiegend türkischen Ursprungs.
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Es rührt an den Grundfesten unserer demokratischen Gesellschaft. Noch war der erste Pulverdampf des Kampfes um den Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld nicht ganz verflogen, da meldete sich auch schon eine spezifische Furcht von bundesweiten Ausmaßen – die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung unseres Landes.
Sie ist nur zu begründet – lokal, national und international.
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Mein öffentlicher Vorstoß gegen den Bau der Moschee vom 11. Mai 2007 in einem vom „Kölner Stadtanzeiger“ initiierten Streitgespräch mit einem Funktionär der DITIB hatte offenbar vielen aus der Seele gesprochen. Anders ist die geradezu sturzflutartige Medienlawine nicht zu erklären, die aufdeckte, wie virulent, überall gegenwärtig, hartnäckig geleugnet und immer wieder geschönt worden ist.
In Hunderten und Aberhunderten von Briefen, Faxen und Telefonaten an mich hieß es, so einheitlich wie bestürzend: „Wir stehen hinter Ihrer Kritik, wagen aber nicht, es auszusprechen, weil wir dann in die falsche, die neonazistische Ecke gestellt werden, wo wir nicht hingehören…“.
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Auf der ganzen Linie also Triumph des niederträchtigsten aller niederträchtigen Totschlagargumente der „Political correctness“; „Wer gegen die Moschee ist oder am Islam Kritik übt, und das laut sagt, besorgt die Sache der Nazis von heute“.
Genau in diese Ecke soll auch unsere Veranstaltung, ihre Organisatoren und ihre Redner gestellt werden, genau damit sollten auch wir erpresst werden. Darauf eine klare, unmissverständliche Antwort: Man braucht, verdammt noch mal, kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit bürgerlichem Selbstbewusstsein deutschen Diffamierungsversuchen und muslimischer Drohung couragiert die Stirn zu bieten (sage ich, der gerade im Fadenkreuz beider steht).
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Ein Wort zu meinem persönlichen Strauß mit „Pro Köln“. Als die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Partei mich mit der Losung „Giordano auf Pro-Köln-Kurs“ zu vereinnahmen suchte, nannte ich sie „die lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus, die, wenn sie könnte, wie sie wollte, mich in eine Gaskammer sperren würde.“ Was die braune Truppe veranlasste, mit einem Verfahren zu drohen, dem ich, falls es zustande käme, mit freudiger Erregung entgegensehe. An meiner politischen Charakteristik jedenfalls hat sich nichts geändert.
Zur lokalen Dimension.
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Der wahre Bauherr der zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld ist, über ihren verlängerten Arm DITIB, die Religionsbehörde Dyanet in Ankara. Dort ist das Projekt ausgeheckt worden, für mich von Anfang an ein Zeichen der Landnahme auf fremden Territorium, das Symbol einer integrationsfeindlichen Identitätsbewahrung, eine Kriegserklärung. Das einzig gute an diesem einen verräterischen Schritt zu weit nach vorn: das durch Fehleinschätzung der Reaktionen unfreiwillige Bekenntnis zu den wahren Absichten hinter der Fassade.
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Sollte der Bau in seiner jetzigen Gigantomanie tatsächlich hochgezogen werden, so geschähe das gegen den erklärten Willen einer nicht unbeträchtlichen Bevölkerungsmehrheit.
Zur nationalen Dimension.
Vor uns liegt der Scherbenhaufen einer Immigrationspolitik, die sich zäh geweigert hat, Deutschland zu einem Einwanderungsland zu erklären und es mit den entsprechenden Gesetzen und Regularien auszustatten. Über Jahrzehnte hin gab es deutscherseits nichts als Hilflosigkeit, Konfliktscheue und falsche Toleranz, das ganze Arsenal gutmenschlicher „Umarmer“: Verinnerlichte Defensive christlicherseits bei den sogenannten „interreligiösen Dialogen“; verheerende Nachsicht der Justiz bei Straftaten, bis in den Versuch, Teile der Scharia in die deutsche Rechtssprechung einzuspeisen; überängstliches Vorgehen und wehrloses Wegschauen von Polizei und Verfassungsschutz auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik; beängstigende Reserve gegenüber islamischen Organisationen, die den Terror unterstützen, wie auch gegenüber Plänen für eine schleichende Umwandlung westlicher Staaten in eine islamische Staatsform.
Hier ein paar Zitate aus einigen der unzähligen Briefe gleichen Tenors:
„Ich bin entsetzt über Politiker der 68er Generation, die in meinen Augen blauäugig und in falschem weichgespülten Toleranzgebaren einer hochaggressiven Religion die Hand reicht, ohne die Dynamik dieser Glaubensgemeinschaft einschätzen zu können“. Ein anderes: „Ich bin entsetzt über Politiker, die sich auch aus intellektueller Bequemlichkeit weigern, eine entschiedene Auseinandersetzung mit islamischen Vertretern zu führen“. Und ein drittes: „Mir macht der Islam erheblich Angst, besonders als Frau stößt mich diese Religion mit ihrem autoritären patriarchalischen Ehrbegriff ab. Mehr Angst aber noch machen mir Politiker, die ihre Denkmuster von Toleranz und Antirassismus heute nicht einer Neudefinition unterziehen. Nur wenige ihrer Vertreter sind in der Lage, die intellektuellen Wertmesser ihrer Jugend in Frage zu stellen.“
Die hartnäckigen Versäumnisse hatten nach dem Zustrom vorwiegend türkischer „Gastarbeiter“ der 60er- und 70er Jahre eine gewaltige Zuwanderungswelle zur Folge gehabt. Was dann nahezu unkontrolliert und in philanthropischer Furcht vor dem Stempel „Ausländerfeindlichkeit“, nachströmte, waren Millionen von Menschen aus einer gänzlich anderen Kultur, die in nichts den völlig berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes entsprachen, ohne jede Qualifikation waren und nur bedingt integrationsfähig und –willig. Und dazu gewaltige Belastungen des Sozialkassen.
Das Ergebnis im Spiegelbild der Gegenwart: 40 % der türkischen Jugendlichen sind, primär bedingt durch mangelnde Sprachkenntnisse, ohne Schulabschluss, also beruflich und sozial ausgegrenzt. Was heißt, dass die Sprachdefizite vor allem der Mütter inzwischen in die dritte Generation der Kinder weitergegeben worden sind, ohne dass eine Änderung dieser Situation in Sicht ist. Zumal nach wie vor den weiblichen Mitgliedern eines religiös dominierten Kulturkreises die Teilnahme am sozialen Leben der deutschsprachigen Mehrheit versagt bleibt. Erschreckenderweise deuten viele Anzeichen darauf hin, dass die dritte Generation islamischer denkt als ihre Eltern und Großeltern, und dass ein Teil von ihnen anfälliger ist für radikale Ideen als diese.
Nicht, dass es keine Beispiele gelungener Einordnung in die Mehrheitsgesellschaft gäbe – es gibt sie. Nur – exemplarisch werden sie auch dadurch nicht, dass türkische Verbände immer wieder versuchen, die Ausnahme zur Norm zu erklären.
Die erste, unbequeme und für beide Seiten schmerzhafte Wahrheit ist: Die Integration ist gescheitert! Und die „Parallelgesellschaften“ sind der deprimierende Ausweis dafür. Es sind türkische Kritikerinnen und Kritiker, die uns authentisch berichtet haben von einem Alltag der Unterdrückung, der Abschottung, der Ausbeutung, der Zwangsehe und der Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen als Norm, bis hinein in die namenlose Perversität der sogenannten „Ehrenmorde“.
Wir müssen lernen, die Dinge beim Namen zu nennen, sowohl was die deutschen Defizite im Verhältnis von Mehrheitsgesellschaft und muslimischer Minderheit betrifft, als auch die nicht hinnehmbaren Akte von türkischer Gewaltkultur, Nationalismus, Fundamentalismus und öffentlichem Siegergebaren mit der Drohung demographischer Expansion. Der Stand der Dinge zwischen Mehrheitsgesellschaft und muslimischer Minderheit ist ungefestigt. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich auszumalen, was sein würde, wenn die beiden von Muslimen gelegten Kofferbomben in Köln gezündet hätten, mit vielen Toten und Verletzten. Es bleibt nichts als die Hoffnung, dass dieser Fall nicht eintritt. Denn erreichte uns der Terror ohne sichtbare Fortschritte bei der Integration, würden der Republik Erschütterungen von bisher unbekannten Ausmaßen ins Haus stehen.
So wenig, wie die muslimische Minderheit unter Generalverdacht gestellt werden kann, so wenig kann ihr ein Blankoscheck für Wohlverhalten überreicht werden. Wenn ihre Minderheit denn ein friedliches Leben will (und davon ist auszugehen), so wäre sie gut beraten, das unmissverständlich zu bekunden, und zwar so oft die Lage es erfordert. Solche Proteste hat es gegeben, keineswegs aber schon in der Lautstärke, die die Voraussetzung für ihre Glaubwürdigkeit wäre.
Lassen Sie mich noch ein Wort sagen zu der höchst zwielichtigen Rolle der geradezu inflationär emporschießenden türkisch-muslimischen Migrantenverbände in Deutschland, allen voran die am Tropf der türkischen Religionsbehörde Dyanet hängende DITIB, die Türkisch Islamische Union der Anstalten für Religion e.V. Obwohl sie dauernd ihre Treue zum Grundgesetz beteuert, hielte ihr vorgegebenes laizistisches Islamverständnis einer näheren Prüfung nicht stand. Türkische Kritiker halten sie von radikalnationalistischen Organisationen unterwandert und nennen Querverbindungen zu Verbänden und Parteien, die statt auf Integration auf kulturelle Identitätsbewahrung der Immigranten und ihrer Nachkommen hinarbeiten. Dazu wird bekannt, dass DITIB-Imame eine Sonderausbildung erhalten, die den Völkermord an den Armeniern 1915/16 im türkisch-osmanischen Reich zu einem „Mythos“ erklärt – „Auschwitz-Lüge“ auf Türkisch. Was wissen wir von der Tätigkeit der vielen zugewanderten international-islamistisch orientierten Funktionsträger innerhalb der nicht mehr zu zählenden Verbände? Und wie ehrlich können denn Bekenntnisse zu den Prinzipien der säkularen Demokratie sein, wenn es doch die Taqiyya gibt – also die ausdrücklich religiös sanktionierte Erlaubnis zur Täuschung und Verstellung in der Auseinandersetzung mit „Ungläubigen“? Nirgendwo bin ich auf mehr Unfähigkeit zu Selbstreflexion, zu Selbstkritik und Selbstironie gestoßen, als in diesen Kreisen, dafür aber auf einen Dauerzustand nervösen Beleidigtseins, das seine Sensibilitäten zur letzteren Instanz machen will.
Buchstäblich rot sehe ich auch, wenn die DITIB und andere Verbände wieder einmal penetrant auf Religionsfreiheit pochen – womit ich die Religionsfreiheit hier nicht aufgehoben wissen will, wohl aber darauf hinweise, um wie viel glaubwürdiger diese Berufung wäre, wenn auch nur die kleinsten parallelen Bemühungen für Religionsfreiheit in der Türkei erkennbar sein würden. Sie sind es nicht. Da wird ein Prinzip sichtbar, das über allen Aktivitäten muslimischer Verbände steht, eingeschlossen den „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZDM) oder die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland“ (IGD): zu fordern, fordern, fordern, ohne jeden Sinn für eine Bringschuld.
Zur dritten, der internationalen Dimension.
Die unbequemste, ja, bedrohlichste Frage unter all den unbequemen und bedrohlichen Fragen lautet: Ist der Islam reformierbar, modernisierbar? Sind er und die Scharia, das islamische „Rechtssystem“, in Übereinstimmung zu bringen mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pluralismus und, dies die Schlüsselfrage überhaupt, Gleichstellung der Geschlechter? Fragen, die den Islam auf den Prüfstand der Geschichte stellen – und die überraschenderweise am negativsten von kritischen Muslimen selbst beantwortet werden. Und das so punktgenau und tabulos, wie es kein Europäer oder Amerikaner je auszusprechen wagen würde –Zitat:
„Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in modernen Gesellschaften“.
So der große türkische Lyriker Zafer Senocak.
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Was sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen diese Analyse, die die Lehre und Praxis des muslimischen Glaubens schonungslos als die eigentliche Quelle der enormen Schwierigkeiten des Islams bei seinem Versuch einer Anpassung an die Moderne vorführt; also eigene Übel zum wahren Ursprung des Terrors erklärt und die Säkularisierung des Islam zur Voraussetzung seiner Zukunft macht?
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Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Menschheit, die Ummah, die globale Gemeinschaft der Muslime, so differenziert sie in sich ist, droht an ihrer eigenen Rückständigkeit zu ersticken. Richtig, die Türkei bietet eine Ausnahme, aber was den Grundkonflikt anbetrifft, Islam und Moderne, steckt sie mitten in ihm.
Wenn es denn stimmen sollte, dass es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt (was wiederum gerade Muslime bestreiten), dann sollte der Islam bemüht sein, den Unterschied glaubhaft zu machen. Denn wenn das nicht geschieht, kann er bald schon identifiziert werden mit einer Bewegung, die das Zeug zum Totalitarismus des 21. Jahrhunderts in sich trägt. Die Merkmale anhand gegebener historischer Vergleichsmöglichkeiten sind alarmierend genug, bis hinein in das erklärte Ziel des politischen Islam: „Umsturz der gottlosen Regierungen des Westens und ihre Ersetzung durch islamische Herrschaft“.
Ich glaube nicht daran, dass diese wahnsinnigen Fiktionen Wirklichkeit werden könnten. Aber auch über ihren Versuch schon könnte die Welt zuschanden werden, und nicht nur die islamische.
Dieser Kampf ist in vollem Gange – und Europa, Deutschland stecken mittendrin.
Deutschland wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass Integration auch weiterhin ein Wunschbild bleiben wird, Mehrheitsgesellschaft und muslimische Minderheit aber dennoch miteinander auskommen müssen.
Von allen Geschichtsbildern ist dies das wahrscheinlichste. Es schließt individuelle Integration nicht aus, versagt sich aber einer kollektiven Einordnung. Oberstes Gebot: Gewaltlosigkeit!
Und zum Schluss, noch einmal: Ich bin kein Türkenschreck, kein Anti-Muslim-Guru, ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Ich habe lediglich im Interesse beider Seiten mitgeholfen, ein verdrängtes, hochexplosives Thema deutscher Innenpolitik in das öffentliche Bewusstsein zu befördern.
Ich werde also auch weiterhin auf meiner kulturellen Selbstbestimmung beharren, auf einer Lebensform, die die meine ist und in mannigfacher Hinsicht mit der islamischen nicht übereinstimmt. Ich werde mich auch weiter abgestoßen fühlen durch verhüllte Frauen, wobei sich meine Abscheu nicht gegen die Frauen richtet, sondern ein religiös dominiertes Patriarchat und seine Verwalter. Auch werde ich meine Ansicht von Meinungsfreiheit nicht einem Ungeist anpassen, der sie so auslegt: „Alle haben das Recht, Ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft“. Nein und dreimal nein! Ich will sagen dürfen, dass ich die Scharia, das Gesetz des Islam, für notorisch grundgesetzwidrig halte, für einen skandalösen Anachronismus, das Fossil einer überholten geistesgeschichtlichen Epoche und ein schweres Hindernis auf dem Wege zur Reformierung und Modernisierung des Islam. Sie wird von mir genau so selbstverständlich in die kritische Methode einbezogen wie der Koran, die Biographie Mohameds und das Alte und das Neue Testament. All das und mehr will ich sagen, schreiben und denken dürfen – offizielle Fatwa-Drohung hin, inoffizielle her. Und das unter der Überschrift:
Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!
Wo sind wir denn, dass wir uns überlegen müssten, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, dass wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen und anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was wir veröffentlichen dürfen und was nicht? Wo sind wir denn, dass wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit abrufbaren Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Kairo und Bali, die der Streit um die dänischen „Mohamed“-Karikaturen uns so drastisch vorgeführt hat? Wie lange sollen wir noch strammstehen vor Traditionen, Sitten und Gebräuchen, die jede Kritik in Beleidigung umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersdenkende zur Hand ist?
Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotential, das uns unter islamischer Beobachtung halten will und seine Tentakeln von Zentral- und Vorderasien bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat, mit dem Motto: „Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich!“
Ich werde mir aber auch weiterhin von der Seele schreiben, was dabei ist, mich auf meine späten Tage das Fürchten zu lehren: der politische, der militante Islam und seine Funktionsträger, die grüne Blauäugigkeit deutscher „Umarmer“ und die Sirenentöne der professionellen Taqqiyyah-Rethoriker.
Und zum Schluss ein Wort an Kölns politische Spitze, die sich mit einer Überheblichkeit sondergleichen über den immer deutlicher artikulierten Protest einer großen Bevölkerungsgruppe hinweggesetzt hat und sich dabei nicht entblödete, mit den verschämten Korrekturen an der nach wie vor Groß-Moschee nichts als architektonische Kosmetik zu betreiben. Wenn es denn wahr ist, dass auch diese Moschee als Fatih-Moschee geplant war, also wie viele andere in Deutschland nach einem osmanischen Eroberer benannt werden sollte, dieses Vorhaben nun aber nach der stürmischen Gegenwehr zurückgenommen würde, so bestätigt sich damit nur eine Taktik der Anpassung, die nichts von der ursprünglichen Absicht dahinter wegnähme: mehr Macht, mehr Einfluss – schleichende Islamisierung.
Ich kann deshalb zum Schluss meiner Rede nur noch einmal an den Oberbürgermeister der Stadt Köln und die befürwortenden Stadträte appellieren, den Bau in Ehrenfeld zu stornieren. Zwischen Hinterhof- und Großmoschee gäbe es viele Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den der Reißbrettentwurf hervorgerufen hat.
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Wenn es denn der Preis sein sollte, ohne Schmusekurs in diesem Konflikt Freunde zu verlieren und persönlich bedroht zu werden, dann bin ich bereit, ihn zu zahlen. Und das, wie bisher, weiter an der Seite so tapferer Frauen wie Necla Kelek, Arzu Toker, Emine Özdamar, Seyran Ates, Ayya Hirsi Ali – und aller anderen, aller anderen friedlichen Muslima und Muslime!
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Das Problem ist der Islam
MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)
Wo die Trennung zwischen Religion und Politik nicht existiert, bildet sich eine voraufklärerische Gesellschaft.
Nach den jüngsten Festnahmen im Umfeld des islamistischen Terrors haben jetzt wieder die halblinksgrünen Jihadistenversteher Hochkonjunktur. Die Debatte verläuft also, wie sie in diesem Land bisher immer verlaufen ist, wenn irgendwo in der Welt fundamentalistischer Terror gerade verhindert wurde oder stattgefunden hat: Intellektuelle, Politiker und Künstler, die Religion, solange es sich um die ehemals eigene, nämlich das Christentum römisch-katholischer Prägung handelt, für eines der gesellschaftlichen Hauptübel unserer Tage halten, fordern Ehrenerklärungen für den Islam als Friedensreligion ein.
Wenn gesteuerte Claqueure in islamischen Staaten dänische Fahnen verbrennen oder Steine werfen, äußern diese Herrschaften nicht etwa Besorgnis über diese Ausschreitungen, sondern sie verlangen vom Papst, dem amerikanischen Präsidenten und der Europäischen Union, öffentlich dem christlichen Imperialismus abzuschwören und die Kreuzzugspläne, die sich ja ganz offensichtlich hinter den Bemühungen zur Eindämmung des Islamistenterrors verbergen, wieder aufzugeben.
Ob sich dahinter schiere Dummheit oder glatter Zynismus verbirgt, ist schwer zu sagen, sicher ist nur: Absurder lässt sich eine Debatte kaum führen als jene über Ursachen und Wirkungen des islamistischen Terrors. Diese Leute, die herzhaft über die Darstellung von Jesus Christus als drogensüchtiger Hippie lachen und jeden Katholiken, den ein solches Bild verletzt, als potenziellen Klerikofaschisten denunzieren, fordern schon mal erhöhten Respekt für den Propheten Mohammed und seine Lehre ein. Denn mit dem Islam, sagen diese Leute, die einen gläubigen Landwirt jederzeit taxfrei für einen katholischen Nazi halten (die Stichworte Loden und Kirche reichen da meistens schon), habe der Terror ja nichts zu tun. Es sei doch eine rechte Sauerei, sagen Intellektuelle, denen die Unterscheidung zwischen Pfarrern und Kinderschändern nicht wirklich relevant erscheint, die armen Muslime, die doch mit alledem nichts zu tun hätten, „ins Terroreck zu stellen“.
Hinweise darauf, dass vielleicht doch die im heutigen Islam – und zwar nicht nur in seiner faschistoiden Terror-Variante, sondern in seiner Grundstruktur – de facto nicht existierende Trennung zwischen Religion und Politik ein Problem darstellt, werden von unseren halblinksgrünen Geistesgrößen gern mit Hinweisen auf die österreichische Zwischenkriegszeit quittiert: Man möge gefälligst den Mund halten, so lang sei das auch wieder nicht her. Wer schüchtern dagegen hält, dass das zwar tatsächlich nicht lange, aber eben doch vorbei sei und dabei einen kleinen Hinweis auf die Behandlung der Frauen im Islam macht, wird mit einem Kurzvortrag über die Hexenverbrennung endgültig zum Verstummen gebracht.
Darum vielleicht doch noch einmal in aller Deutlichkeit: Ja, das Problem ist der Islam. Nicht weil er Terroristen produziert, das tun andere Ideologien mit einem anderen oder gar keinem religiösen Unterfutter auch. Aber wo die Trennung zwischen Religion und Politik nicht stattfindet, bildet sich eine voraufklärerische Gesellschaft, in der Kritik und Selbstkritik einfach nicht stattfinden. Und wo eine Religion die Politik beherrscht, deren grundlegendes Buch noch nie mit den Mitteln der historisch-kritischen Methode bearbeitet worden ist, da leben – egal ob in Teheran oder in Ottakring – Menschen, die einfach nicht in der Lage sind, auf Distanz zu Terroristen zu gehen, die dieses Buch für ihre Zwecke missbrauchen.
Gewiss, Herr Missethon beweist jeden Tag, dass man auch außerhalb des Einflussbereichs des politisierten Islam intellektuelle Defizite in religiös-kulturellen Fragen erwerben kann. Aber er hatte immerhin eine echte Chance. Auch Herr Strache erweckt durchaus den Eindruck, als könne er das Buch, an das er glaubt, gar nicht lesen. Das sind aber nur zwei besonders schwere Fälle von professioneller Deformation. Politiker wie Alexander Van der Bellen verschleiern gerne durch Hinweise auf Straches und Missethöne ihre vollkommene Ignoranz gegenüber dem Problem des Islam als Religion, die nicht durch das Feuer der Aufklärung gegangen ist. Sie sind damit genau so fahrlässig wie alle Wohlmeinenden, die davon schwätzen, dass man den Kampf der Kulturen verhindern müsse. Der findet nämlich längst statt, weltweit, zwischen Gesellschaften, die Religion und Politik trennen, und solchen, die das nicht tun. Wer das nicht sieht, hat schon verloren.
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“Man muss heute intolerant sein!”
Henryk M. Broder: Islamophob ist kein Schimpfwort. Foto: Oskar Goldberger
Von Hermann Schlösser
Broder: Islam hat inhärentes Problem mit Gewalt.
“Europa hat keine innere Kraft mehr.”
“Toleranz nützt nur Rabauken”.
Wiener Zeitung: In der vergangenen Woche sind in Wien drei Terror-Verdächtige verhaftet worden, in Deutschland wurde ein schwerer Bombenanschlag vereitelt. Dass es auch bei uns einen islamischen Terrorismus gibt, ist nicht mehr zu bestreiten. Strittig ist aber, ob es sich dabei um einen Missbrauch des Islam handelt, oder ob die Gewalttätigkeit zu seinen Wesensmerkmalen gehört.
Henryk M. Broder: Mich erinnert diese Debatte an die siebziger Jahre in Deutschland, als die Aktionen der RAF “einer kleinen radikalen Minderheit” zugeschrieben wurden. Tatsächlich konnte man die RAF quantitativ vernachlässigen, aber diese paar Dutzend Leute haben es trotzdem geschafft, die Bundesrepublik komplett umzukrempeln.
Wir – in Deutschland wie in Österreich – haben sehr viel Zeit damit verbracht, die islamische Bedrohung kleinzureden. Eine dieser Übungen stammt leider von meinem Freund Bassam Tibi, der die Unterscheidung zwischen “Islam” und “Islamismus” eingeführt hat. Das ist eine relativ neue Wortschöpfung, die dazu angetan ist, den größten Teil der Moslems von jedem Verdacht freizusprechen und die Aufmerksamkeit nur auf einen kleinen Teil zu konzentrieren. Natürlich sind nicht alle Moslems Terroristen, aber leider sind so gut wie alle Terroristen der letzten Zeit Moslems. Der Islam hat ein inhärentes Problem mit der Gewalt. Wer das leugnet, nimmt das eigentliche Problem nicht zur Kenntnis.
Vielleicht will die europäische Politik die Möglichkeiten des Dialogs und der Integration offen halten, und schreckt deshalb vor allzu scharfen Verurteilungen des Islam zurück?
Ich bin eher Diagnostiker als Therapeut. Ich finde, dass man die Situation erst einmal richtig erkennen sollte. In Bagdad, Damaskus, Beirut oder Amman stehen Schlangen vor den österreichischen, deutschen, schweizerischen und dänischen Konsulaten. In Wien, Berlin, Bern und Kopenhagen gibt es keine Schlangen vor den arabischen Vertretungen. Die Migration ist eindeutig eine Einbahnstraße, also müssen die Bedingungen dafür von uns gestellt werden.
Ich habe nichts gegen Migranten, ich habe nichts gegen Moslems oder den Bau von Moscheen. Wenn die Menschen einmal bei uns sind, kann man ihnen ihre Rechte nicht verweigern. Aber es muss klar sein, in welchem Rahmen das Leben hier stattfindet. Allzu großzügige Zeichen des Entgegenkommens werden von der Gegenseite übrigens auch gar nicht honoriert. Es ist allerdings vollkommen unklar, wer diese Gegenseite überhaupt vertritt. Mein Verdacht ist, dass es unter den Moslems in Europa eine schweigende Mehrheit gibt, die nichts anderes will, als in Ruhe zu leben. Deren Interessen werden aber von den offiziellen moslemischen Repräsentanten nicht wahrgenommen.
Das „Islam-Prinzip“ beschreibt den Islam so werteneutral und so sachlich und unvoreingenommen, wie es uns möglich erscheint.
Last updated:
16. Sep. 2007
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Das
Islam - Prinzip
Betrachtungen
zu einer
als Religion getarnten
totalitären
Gesellschaftsordnung
— oder —
Warum es keine «Islamisten» gibt
Einführung
in die Wesensmerkmale des Islams
und Unterschiede zum
Freiheitlich Demokratischen Rechtsstaat
sowie Unterschiede zu anderen Religionen
Für die Erwachsenen- und Jugendbildung
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Inhalt
1.: Grundsätzliches
2.: Die fünf (eigentlich sechs) Säulen des Islams
3.: Warum es keine Islamisten gibt
4.: Allahs unendliche Strafen
5.: Resümee
6.: Weiterführende Literatur und Weblinks
7.: Der Islamist (Sketch)
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– 1 –
Grundsätzliches
Die Autoren dieser Schrift stehen ohne Wenn und Aber zu den im „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ festgeschriebenen Rechtsnormen und Grundrechten sowie zu den in der „Internationalen Deklaration der Menschenrechte“ erklärten Werten; für sie sind diese Rechtsnormen unveräußerlich und unter keinen Umständen verhandelbar.
Wir unterwerfen uns keiner menschenverachtenden und menschen-RECHTS-verachtenden, jeden Freiheitswillen im Keim erstickenden Diktatur !
Auch nicht - und schon gar nicht - dem Islam !!
Diktatur hatten wir in Deutschland zur Genüge.
So etwas brauchen wir nicht mehr !
Schon gar nicht die totalitären, alle Belange des gesellschaftlichen wie des individuellen Lebens regelnden und somit diktatorischen Prinzipien des Islams.
–
In islamischen Gesellschaften sind die Grundsätze der Internationalen Deklaration der Menschenrechte vielfach nicht anerkannt; insbesondere die Religionsfreiheit, also die freie Wahl derjenigen Religion, der man nach eigener Entscheidung angehören möchte, stellt für islamische Staaten und Gesellschaften eine bislang nicht zu überwindende Hürde dar – von den sonstigen Grundrechten, die das „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ garantiert, oder die „Internationale Deklaration der Menschenrechte“ gewährleistet, ganz zu schweigen.
–
Menschen, die sich kritisch-ablehnend mit dem Islam als einer Gesetzesreligion und totalitären Gesellschaftsordnung auseinandersetzen, müssen sich häufig den Vorwurf des Rassismus gefallen lassen. Einen solchen Vorwurf – sollte er uns jemals gemacht werden – könnten wir nur als töricht zurückweisen, da Islam keine Rasse ist, sondern eine sogenannte „Religion“, der Menschen aller Hautfarben und „Rassen“ angehören – und weil unsere kritisch-ablehnende Haltung ausdrücklich und ausschließlich dem Real Existierenden Islam gilt, der eine nicht zu unterschätzende Bedrohung für jede Freiheitlich-Demokratische Rechtsordnung darstellt; und dies um so mehr, als die Einführung islamischer Wertvorstellungen und Rechtsnormen ein sehr schleichender Prozess ist — siehe unten.
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
*
Die Welt deutscher Islam-Konvertiten und der Drang zum Unbedingten.
Islam: Wo Nazi’s, Kommunisten und totalitaer gesinnte Ideologen zusammenfinden
Seit der Verhaftung dreier Jihadisten im Sauerland ist die wachsende Zahl zum Islam konvertierter Deutscher das Thema in allen Medien (gemeint sind dabei stillschweigend stets »autochthone« Deutsche). Als ob nicht bereits seit Jahren Konver titen wie Ayyub Axel Köhler, Vorsitzen der des Zen tralrates der Muslime, in Führungspositionen islamischer Verbände in der öffentlichen Diskus sion um den Islam eine wichtige Rolle spielen würden, ebenso wie Konvertitinnen beim Kampf ums Kopftuch. Nun durften uns allerlei religiöse Dampfplauderer aufs neue in den Feuilletons mit ihren Erweckungserlebnissen belästigen.
Angesichts der offenbar gewordenen Möglichkeit, dass die »home-grown«-Jihadisten in Deutsch land auch auf Namen wie Fritz oder Daniel getauft sein können, wird nun über das Terrorismuspoten zial unter Konvertiten spekuliert. Und wie bei der Diskussion um Islam und Islamismus generell wird auch hier schnell davor gewarnt, Verbin dungs linien zwischen den ideellen Motiven von Konvertiten und terroristischen Neigungen zu ziehen. Denn das käme ja einem Generalverdacht gleich. »Die Vorstellung, dass insbesondere Konvertiten anfällig für extremistische Positionen sind, weise ich entschieden zurück«, erklärte denn auch der Konvertit Köhler.
Als Henryk M. Broder dieser Tage auf Spiegel Online der ideologischen Motivation islamischer Konvertiten etwas auf den Zahn fühlte, schob die Redaktion gleich einen Artikel nach, der solche Kritik gründlich konterkarierte. Die Anthropologin Esra Özyrek erklärte: »Vielmehr sind ethnische Deutsche, die zum Islam konvertieren, für Deutschland ein Gewinn, da sie als Vermittler zwischen muslimischen Immigranten und dem nicht-muslimischen Deutschland fungieren und damit zur Schaffung einer gut-integrierten deutschen Gesellschaft beitragen.« Etwa so wie die Altvordere der deutschen Konvertitenszene, Fatima Grimm? Sie leistete ihren Integrationsbeitrag schon 1975 in einem Text über »die Erziehung unserer Kinder«. Dort wird die »Bereitstellung eines islamischen Milieus« als wichtige Voraussetzung zum Erreichen des »Erziehungsziels Jihad« erklärt. Man solle den Kleinen »immer vor Augen führen, was für eine große Auszeichnung es für jeden Muslim ist, für die Sache des Islam mit der Waffe in der Hand kämpfen zu können«. Das Pamphlet wird immer noch auf islamischen Buchmessen vertrieben, zuletzt im März dieses Jahres in der Berliner Mevlana-Moschee. Herausgeber ist der Garchinger Dar-us-Salam-Verlag des Konvertiten Tilmann Schaible.
Unterbelichtet blieben auch weitere ideologische Bezüge der Konvertiten, die nun durch die Medien gereicht werden. Etwa des Schriftstellers Hadayatullah Hübsch, langjähriger Pressesprecher der Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland und Imam der Nuur-Moschee zu Frankfurt am Main. Er ist Verfasser von Werken wie »Alles war Geheimnis. Vom LSD zum Islam«. Der Alt-Konvertit durfte in der Berliner Zeitung über seine »Abkehr von der Lebens einstellung ›High sein, frei sein, ein bisschen Terror muss dabei sein‹« und die Bekehrung zum Islam räsonieren und Abwiegelndes zur Frage nach der »Nähe von Glaubenswechsel und Fanatismus« beitragen. Interviews und Beiträge von ihm finden sich auch in extrem rechten Blättern wie Junge Freiheit, Deutsche Stimme und Hier & Jetzt, einem Online-Magazin der Jungen Nationaldemo kraten Sachsen. Denen erzählte er, was nicht nur in rechten Kreisen gern gehört wird: dass die USA und der von ihnen beherrschte Westen mit ihrem »Kulturimperialismus« und »Steinzeit-Kapitalismus (…) Ellenbogen-Mentalität, Eigennutz, Sucht verhalten und sexuelle Obsessionen« verbreiteten und das »Streben nach Reinheit des Herzens und des Gemüts« untergraben würden. Deshalb seien in islamischen Ländern die USA verhasst, während »Deutschland aber geliebt (wird), weil man die Werte schätzt, die sein Volk auszeichnen«. Mit »geistigen Visionen vom Leben« will Hübsch im Islam »Wesentlicheres« als den US-Kulturimperialismus gefunden haben.
Der jüngst in der FAZ zur »schillernden Persönlichkeit« erklärte Herausgeber der Islamischen Zeitung (IZ) und Vorstandsmitglied des Islam rats, Andreas Abu Bakr Rieger, machte früher aus seinem Herzen keine Mördergrube. Auf youtube.com findet sich ein Video, in welchem er vermutlich 1993 vor Tausenden Anhängern der Kalifatstaats bewegung des Metin Kaplan in schönstem badischen Dialekt verkündet, »auch wir Deutschen (haben) in der Geschichte schon oft für eine gute Sache gekämpft«, um dann hinzuzufügen, »obwohl ich zugeben muss, dass meine Großväter bei unserem gemeinsamen Hauptfeind nicht ganz gründlich waren«. Heute gibt sich der Rechtsanwalt als Vertreter eines gemäßigten, zivilgesellschaftlich und vor allem globalisierungskritisch orientierten Islam. Dass der Kreis um Rieger und seine IZ an das Gedankengut der so genannten Konservativen Revolution und Vordenker wie Martin Heidegger, Carl Schmitt und Ernst Jünger anknüpft, wird auch in neueren IZ-Artikeln immer wieder deutlich (Jungle World 04/2002 und 52/01/2001). Neben einem auf das »globale Finanz system« fixierten, fetischistischen Antikapitalismus steht bei dem in der IZ propagierten Islam zivilisationskritisches Geraune vom Unvermittelten, »Echten« und »Ganzheitlichen« im Vordergrund.
Voltaire ueber die Mohammedaner
Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte, dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werk Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, dass kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat bei jedes natürliche Licht erstickt.” Korrespondenz Voltaire an Friedrich II. (den Großen), 1740
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GESTÄNDNIS IM “EHRENMORD”-PROZESS
“Sie hat es verdient”
Vor den Augen des gemeinsamen Sohnes stach Kazim M. vor einem Jahr in Garching auf seine gerade von ihm geschiedene Frau ein, danach verbrannte er sie bei lebendigem Leib. Nun steht der Iraker wegen Mordes vor Gericht. Von Reue zeigte M. keine Spur - im Gegenteil.
München - Mit Stolz hat ein 36-jähriger Mann vor dem Münchner Schwurgericht einen sogenannten Ehrenmord an seiner Frau nur wenige Stunden nach der Scheidung gestanden. “Sie hat mich verraten. Sie hat es verdient” sagte der Iraker heute zum Prozessauftakt.
Ihr Vater sagte, wenn du sie nicht tötest, bringe ich dich um, wenn du nach Kurdistan zurückkehrst.” Vor den Augen ihres gemeinsamen fünfjährigen Sohnes hatte Kazim M. seine elf Jahre jüngere Frau Sazan im Oktober vergangenen Jahres in Garching bei München auf offener Straße niedergestochen, mit Benzin überschüttet und bei lebendigem Leib verbrannt. Drei Stunden zuvor waren sie geschieden worden. “Ich bereue nicht, dass ich sie getötet habe. Es war fast zu spät”, sagte Kazim M. Mit Genugtuung habe er zugeschaut, wie ihr Gesicht verbrannt sei: “Ich war froh!” Die deutschen Gesetze seien schuld, “dass nur die Frauen Rechte haben. So werden sie hochnäsig und meinen, sie könnten alles tun”, erklärte der Angeklagte. Er habe großen Respekt vor Frauen. “Ich habe auch weibliche Tiere mit mehr Respekt behandelt”, betonte er.
Seine Frau habe im Jahr 2005 eine Vergewaltigung erfunden und ihn von der Polizei auf die Straße setzen lassen. Den gemeinsamen Sohn habe er nicht mehr sehen dürfen. “Weder mein Stamm noch der Stamm meiner Frau lässt so etwas zu”, sagte er. “Sie wusste, dass sie schuldig ist und eines Tages so was bekommt.” Er habe eine Familie gründen wollen, aber sie habe ihn verraten: “Das verbietet meine Kultur und meine Religion”, sagte Kazim M.
Auf Nachfragen des Gerichts erwiderte er verständnislos: “Ich habe doch keine Deutsche umgebracht!” Im Irak hätte er für seine Tat nur sechs Monate im Gefängnis gesessen. Als das Gericht seinen Vorschlag, ihn in den Irak abzuschieben, scharf zurückwies, brüllte er die Richter an: “Gut, ich verlange für mich die Hinrichtung!”
Er habe die damals etwa 18-jährige Sazan auf Vorschlag seines Onkels im Jahr 2000 oder 2001 im Irak geheiratet, ohne dass er sie gekannt habe. Sie hätten eine halbe Stunde lang miteinander geredet, dann sei man sich einig geworden. “Es ist so bei uns”, sagte er. Er habe etwa 20.000 Euro ausgegeben und zusätzlich Goldschmuck gekauft, aber kein “Brautgeld” bezahlt.
“Diese Frau war sehr schlecht zu mir”
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Huebscher geh’t net: Vom bunten Hippie zum braunen Imam
Wem der Fez steht:
Zum Auftritt Hadayatullah Hübschs im Studio 672
Und so ist es auch keine allzu große Überraschung, dass die Veranstalter der History of Pop-Reihe zur ersten Lesung ausgerechnet Hadayatullah (Paul-Gerhard) Hübsch (Foto)einluden, der in den Sechziger Jahren popkulturell mit dem Strom schwamm und Hippie wurde, sich Ende der Sechziger jedoch auf Sinnsuche begab und den Islam als restriktive Verzichtsideologie für sich entdeckte. Seither verläuft Hübschs Karriere als Vorzeigekonvertit sprunghaft. Nach zahlreichen Buchveröffen-tlichungen mit programmatischen Titeln wie Der Weg Mohammeds. Islam – Religion der Zukunft?, Paradies und Hölle oder Alles war Geheimnis. Vom LSD zum Islam wurde Hübsch nicht nur Pressesprecher der reaktionären Ahmadiyya-Gemeinde, sondern schrieb nebenbei noch ohne Probleme für alle größeren Tageszeitungen der BRD (Welt, taz, FAZ, SZ). Dass die Ahmadiyya-Bewegung keineswegs „gemäßigt“ ist, wie so oft verlautbart wird, sondern religiös-verrückte Vorstellungen wie die propagiert, der Verzehr von Schweinefleisch würde „schwul machen“ , oder sich dafür einsetzt, lesbischen Frauen wegen der vermeintlichen Ansteckungsgefahr ein „Ausgehverbot“ zu erteilen , stört Hübschs Förderer offensichtlich nicht. So war er ganze acht Jahre lang Vorsitzender des „Verbandes deutscher Schriftsteller“ und arbeitet für den Hessischen Ethikrat.
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Religionswissenschaftlerin: “Kritischer Dialog” mit Islam unmöglich
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M a r b u r g (PRO) - In einem Interview mit der Tageszeitung “Die Welt” hat die Religionswissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann den muslimischen Verbänden in Deutschland eine “islamistische” Orientierung vorgeworfen. An den neuen Moschee-Komplexen kritisierte sie den politischen Machtanspruch der Bauwerke. Darüber hinaus seien die Vertreter der muslimischen Verbände keine “gleichwertigen liberalen Partner”. Ein theologischer Dialog sei daher unmöglich, sagte die Marburger Professorin.
Im April dieses Jahres wurde der Koordinierungsrat der Muslime (KRM) gegründet. Ziel der Organisation ist es, dem Staat einen zentralen Ansprechpartner für die Muslime in Deutschland zu bieten, zum Beispiel in Fragen des schulischen Religionsunterrichts. Die Islamwissenschaftlerin Spuler-Stegemann ist jedoch der Ansicht, dass der Koordinationsrat diese Vorgabe noch nicht erfüllen kann. Zum einen gebe es noch keine wirklich sachgemäße Lehrerausbildung, die den Vorstellungen des Grundgesetzes entspreche, und zum anderen sei der Rat islamistisch orientiert. Diese Einschätzung ist umstritten. Fest steht allerdings, dass zumindest zwei Mitgliedsverbände, die Ditib und der Islamrat, im Verdacht stehen, der vom Verfassungsschutz beobachteten Vereinigung Milli Görus nahe zu stehen.
“Moschee ist kein Gotteshaus”
Wie politisch die muslimischen Verbände in Deutschland sind, wird häufig an der Frage festgemacht, ob eine Moschee lediglich ein Gotteshaus oder doch ein kulturell-politisches Zentrum ist. Spuler-Stegemann tendiert zu Letzterem. Die Islamwissenschaftlerin bezweifelt sogar, dass eine Moschee überhaupt als Gotteshaus bezeichnet werden kann. Diese Frage sei selbst innerhalb des Islam umstritten, erklärt die Professorin. “Gar mancher Strenggläubige sagt, dass jeder Muslim an jedem Ort beten könne und man allenfalls für das Freitagsgebet Moscheen benötige.”
Auffallend sei auch, dass in jüngster Zeit große Moschee-Zentren gebaut würden. Die Träger dieser Bauprojekte seien oftmals kleinere Vereine. Neben dem Gebetsraum entstünden zusätzliche Gebäude, “so dass in der Tat der Eindruck einer islamischen Enklave und einer Parallelgesellschaft nicht von der Hand zu weisen ist”, sagt Spuler-Stegemann.
Eine politische Programmatik lasse sich auch aus der Namensgebung mancher Moscheen ableiten. Die Professorin ist überzeugt: “Wenn eine Moschee bewusst ‘Eroberermoschee’ (Fatih Camii) heißt oder ‘Hagia Sophia Moschee’ (Ayasofya Camii) als Symbol für die Eroberung von Byzanz 1453 und den damit verbundenen Niedergang Ostroms, also des christlichen Orients. Da greift man nicht zu hoch, wenn man sagt: Das kann eigentlich nur Programm sein! Diese Muslime wollen hier nicht nur ihre Präsenz zeigen, sondern sie auch verfestigen und ausweiten. Und wo der Minarettruf zu hören ist, da ist aus bestimmter muslimischer Sicht islamisches Terrain.”
“Streitbarer Dialog” statt “Scheingemeinsamkeiten”
In der Auseinandersetzung mit dem Islam sieht Spuler-Stegemann jedoch nicht nur die Politik in der Pflicht, sondern auch die Kirchen. Diese hätten auf den Dialog gesetzt, “ohne die kritischen Punkte anzusprechen”. Man könne nicht eine Zentralgestalt oder Symbolfigur wie Abraham für einen Trialog in Anspruch nehmen und Gemeinsamkeit vortäuschen, sagte die Islamwissenschaftlerin. Anstatt sich in “Scheingemeinsamkeiten” zu verstricken, müsse man versuchen, einen “streitbaren, kritischen Dialog” zu führen.
Ein derartiger Dialog erfordere jedoch gleichwertige, liberale Partner. Solche Dialogpartner gebe es, allerdings nicht in den Reihen der muslimischen Verbände, davon ist die Professorin überzeugt. Neben einem kritischen Dialog hält Spuler-Stegemann auch fundierte theologische Diskussionen mit den Vertretern der Verbände für unmöglich. “Den Organisationen fehlt das theologische Potenzial.” Weder Axel Ayyub Köhler vom Zentralrat noch Ali Kizilkaya vom Islamrat seien Theologen. Ihre Hoffnung gelte deshalb den Professuren, die sich allmählich an den Universitäten in Deutschland etablierten, sagte die Islamwissenschaftlerin.
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The Best German Blogs:
Porky’s
Jihad Watch Deutschland
Koran v/s Menschenrechte
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Verheerende Bilanz der Türkenherrschaft in Ungarn
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“Giftmischer von Bush bis Bin Laden”; Die Muslime sind die Juden von heute, sagt der Scheibenwischer Hagen Rether in der ARD
Die Schweine von damals sind die Schweine von heute:
Einer der derzeitigen deutschen Trendkabarettisten hetzt gegen die USA, vergleicht die Demokratie mit dem Jihadismus und dessen Massenmörder Bin Laden und suggeriert in evangelischem Kirchentagston, dass die Muslime die Juden von heute und morgen seien.
Jüdische Kritiker wie Ralf Giordano oder Henryk M. Broder sind seine Feindbilder. Er möchte weiterhin zartes Multikulti-Kuscheln. Ideologiekritik - und Religionskritik, welche immer der Beginn hiervon ist - sind pfui, solange sie nicht Christen oder Juden meinen.
Das mag die ARD natürlich.
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One German Gentleman’s View of Islam:
by Dr. Emanual Tanay, Psychiatrist
A man whose family was German aristocracy prior to World War ll owned a number of large industries and estates. When asked how many German people were true Nazis, the answer he gave can guide our attitude toward fanaticism. ‘Very few people were true Nazis ‘he said,’ but many enjoyed the return of German pride, and many more were too busy to care. I was one of those who just thought the Nazis were a bunch of fools. So, the majority just sat back and let it all happen. Then, before we knew it, they owned us, and we had lost control, and the end of the world had come. My family lost everything. I ended up in a concentration camp and the Allies destroyed my factories.’
We are told again and again by ‘experts’ and ‘talking heads’ that Islam is the religion of peace, and that the vast majority of Muslims just want to live in peace. Although this unqualified assertion may be true, it is entirely irrelevant. It is meaningless fluff, meant to make us feel better, and meant to somehow diminish the spectra of fanatics rampaging across the globe in the name of Islam. The fact is that the fanatics rule Islam at this moment in history. It is the fanatics who march. It is the fanatics who wage any one of 50 shooting wars worldwide. It is the fanatics who systematically slaughter Christian or tribal groups throughout Africa and are gradually taking over the entire continent in an Islamic wave. It is the fanatics who bomb, behead, murder, or honor kill. It is the fanatics who take over mosque after mosque. It is the fanatics who zealously spread the stoning and hanging of rape victims and homosexuals. The hard quantifiable fact is that the ‘peaceful majority’, the ‘ silent majority’, is cowed and extraneous.
Communist Russia was comprised of Russians who just wanted to live in peace, yet the Russian Communists were responsible for the murder of about 20 million people. The peaceful majority were irrelevant. China’s huge population was peaceful as well, but Chinese Communists managed to kill a staggering 70 million people. The average Japanese individual prior to World War ll was not a warmongering sadist. Yet, Japan murdered and slaughtered its way across South East Asia in an orgy of killing that included the systematic murder of 12 million Chinese civilians; most killed by sword, shovel, and bayonet. And, who can forget Rwanda, which collapsed into butchery. Could it not be said that the majority of Rwandans were ‘peace loving’? History lessons are often incredibly simple and blunt, yet for all our powers of reason we often miss the most basic and uncomplicated of points:
Peace-loving Muslims have been made irrelevant by their silence. Peace-loving Muslims will become our enemy if they don’t speak up, because like my friend from Germany, they will awaken one day and find that the fanatics own them, and the end of their world will have begun. Peace-loving Germans, Japanese, Chinese, Russians, Rwandans, Serbs, Afghanis, Iraqis, Palestinians, Somalis, Nigerians, Algerians, and many others have died because the peaceful majority did not speak up until it was too late. As for us who watch it all unfold, we must pay attention to the only group that counts: the fanatics who threaten our way of life. Lastly, at the risk of offending, anyone who doubts that the issue is serious and just deletes this email without sending it on, is contributing to the passiveness that allows the problems of expand . So, extend yourself a bit and send this on and on and on! Let us hope that thousands, world wide, read this - think about it - and send it on
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“Der Islam ist längst ein Teil unseres Landes” - “Die Integration ist gescheitert.”
Wie sollen Politiker mit dem Islam in Deutschland umgehen? Das ist die Kernfrage eines Streitgesprächs zwischen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und dem Publizisten Ralph Giordano, das die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlichte. Schäuble warnte vor Panikmache, Giordano bekräftigte: Der Islam bedroht unsere Demokratie.
Der CDU-Politiker und Bundesinnenminister Schäuble warnte in der Debatte über die Integration von Muslimen in Deutschland davor, zu viel Furcht zu schüren. “Der Islam ist längst ein Teil unseres Landes”, sagte Schäuble der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.). Der Publizist Ralph Giordano hingegen warf Schäuble vor, die Probleme zu verharmlosen.
Die Zeitung veröffentlichte in ihrer aktuellen Ausgabe ein Streitgespräch zwischen Schäuble und Giordano, in dem beide über den Islam, Moscheen in Deutschland und Integration debattieren. Darin sagte Schäuble, dass zwar die Probleme mit der Integration zugenommen hätten. “Aber wenn wir zu viel Furcht schüren, ist das nicht richtig”, so Schäuble. Die überwiegende Zahl der Zuwanderer in Deutschland sei “gut integriert”.
“Kollektiv nicht integrierbar”
Der Publizist Ralph Giordano hingegen warf Schäuble vor, die Probleme zu verharmlosen. “Die türkisch dominierte muslimische Gesellschaft in Deutschland ist kollektiv nicht integrierbar”, sagte Giordano im Streitgespräch mit Schäuble. Der Islam selbst sei “das Problem”. Der Koran erlaube es Muslimen, sich in der Auseinandersetzung mit Ungläubigen zu verstellen. Der politische Islam sei “ein gefährlicher Gegner” und bedrohe “die liberalste Gesellschaft der Welt, die Bundesrepublik Deutschland”. Giordano forderte eine “kulturelle Selbstbehauptung”. Er wolle deshalb “keine Kopftuch-, Tschador- oder Burka-Verhüllten auf deutschen Straßen sehen”.
Schäuble forderte hingegen, man müsse klar unterscheiden zwischen den Integrationsproblemen und den Bedrohungen durch den islamistischen Terrorismus. Damit verbunden sei es notwendig, den Muslimen zu signalisieren: “Wenn ihr euch hier integriert, seid ihr willkommen”.
Gegen Kritik an Deutscher Islamkonferenz
Giordano warf dem Minister zudem vor, durch die von ihm ins Leben gerufene Deutsche Islamkonferenz “üble Vertreter des politischen Islams” zu hofieren. Das gelte für die islamistische Organisation Milli Görüs. Der Innenminister verteidigte die Islamkonferenz und verwies darauf, dass es innerhalb umstrittener Organisationen Unterschiede gebe. “Wir setzen auf den Dialog”, sagte Schäuble. “Ich bin überzeugt, dass dies ein guter Weg ist, um Radikalisierungsprozessen entgegenzuwirken.”
Die Deutsche Islamkonferenz habe dazu geführt, die Vielfalt islamischen Lebens in Deutschland zu sehen - “da habe ich selbst viel dazugelernt”, sagte Schäuble. Vertreter der muslimischen Verbände müssten dort mit ihren Kritikerinnen zusammensitzen. “Das sind spannende Diskussionen, denen sich jeder am Tisch stellen muss.” Den Vertretern von Milli Görüs werde signalisiert: “Ihr müsst die Regeln unserer Rechtsordnung achten, dann seid ihr willkommen. Wenn nicht, müsst ihr die Strenge des Gesetzes spüren”, sagte Schäuble.
Schäuble nimmt Erdogan in Schutz
Zugleich nahm Schäuble den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen die Kritik Giordanos in Schutz. Erdogan halte sich “in der Türkei an den Grundsatz von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, anders als manche befürchtet haben”, sagte Schäuble der F.A.S. Zwar habe er Erdogan sofort heftig widersprochen, als dieser nach dem Brand in Ludwigshafen von einem “zweiten Solingen” gesprochen habe. “Das war ein völlig unangemessener Generalverdacht gegen die Deutschen”, sagte Schäuble. Er begrüße jedoch Erdogans Haltung, “wenn er die Türken auffordert, Deutsch zu lernen und dafür zu sorgen, dass ihre Kinder bei uns eine Chance haben”, sagte der Innenminister.
Giordano entgegnete: “Erdogan ist ein Wolf im Schafspelz.” Die Botschaft des “entlarvenden Auftritts” Erdogans in Köln sei: “Lernt Deutsch, aber bleibt Türken! Und: Bildet einen Staat im Staate, aber nennt es nicht so!” Die Rede Erdogans sei “eine Kriegserklärung an unsere Gesellschaft”, so Giordano. “Wir müssen die Dinge beim Namen nennen: Die Integration ist gescheitert, nicht allein durch deutsche Versäumnisse, sondern durch zementierte Parallelgesellschaften, in denen täglich massenhafte Dinge geschehen, die mit dem Grundgesetz nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Und das ganz im Gegensatz zu den Schalmeientönen unserer Multikulti-Illusionisten, xenophilen Einäugigen und Sozialromantiker.”







